Pancake Bunny Hack* – Das unsichtbare Risiko beim Crypto Lending

Der DeFi Anbieter Pancake Bunny ist Opfer eines Flash Loan Hacks, wie mehrer Portale berichten. Auch ich hatte einen kleinen Testbetrag auf Pancake Bunny investiert und bin von daher selbst betroffen, auch wenn der investierte Betrag mit etwa 100 € nicht sonderlich hoch war. Trotzdem zeigt sich damit wieder einmal, Cyberangriffe und künstliche Marktmanipulation bleiben die Top Risiken beim Crypto Lending.

Was ist passiert?

Einem Hacker ist es gelungen einen Flash Loan Hack gegen Pancake Bunny auszuführen. Bei dieser Art des Hackens wird der Marktpreis kurzzeitig manipuliert indem mit einem Flash Loan viel Geld in kurzer Zeit transferiert wird. Durch die Trägheit des zentralen Preis Orakles kann so zu einem vorteilhaften Preis gehandelt werden. Bei diesem Hack werden also keine Coins von Konten gestohlen, sondern der Marktwert wird massive herunter gefahren.

Was ist Pancake Bunny?

Pancake Bunny bezeichnet sich selbst als „DeFi yield farming aggregator and optimizer for Binance Smart Chan (BSC) and Ethereum (ETH)“, also einer Plattform die das Staking von Coins in unterschiedlichen Farmen ermöglicht. Das Concept weißt damit Parallelen zu Uniswap (ETH) und PancakeSwap (BSC) auf.

Mein Investment

Vor dem Hack hatte ich ungefähr 105 € in BUNNY Coins investiert. Der Wert der Coins nach dem Hack,, ungefähr 6 Euro. Die Anzahl der gekauften Coins hat sich mit 0.2940 BUNNY nicht verändert. Auch wenn keine Coins von meiner Wallet gestohlen wurden, kann ich dieses Investment abschreiben.

Wie gehts weiter?

Pancake Bunny hat einen Compensation Pool eingeführt, der die Betroffenen entschädigen soll. Allerdings ist die angebotene Compensation relative gering. Konkret werden mir umgerechnet 6 € angeboten, was bei ungefähr 100 € Verlust nicht gerade viel ist.

Photo by Tim Gouw on Unsplash

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