Mein erstes Crypto-Lending Investment mit Bitwala

Das Bitwala Ertragskonto bietet Zinsen von 4,7% APY an und ist der leichteste Einstieg in die Kryptowelt. Vor einem halben Jahr habe ich mich dafür entschieden, einen Teil meiner Bitcoins auf das Bitwala Ertragskonto zu investieren. Aber fangen wir von vorne an.

Alles begann vor ungefähr 6 Monaten in der tiefsten Corona Krise. Der Aktienmarkt war gerade abgestürzt und hatte Bitcoin und Co. mit in die Tiefen gerissen. Ein idealer Zeitpunkt um Kryptowährung einzukaufen. Also habe ich über Bitwala Bitcoins und Ethereum gekauft. Ich werde Bitwala noch mal gesondert vorstellen, aber so viel sei schon mal verraten: Neben Crypto-Trading bietet Bitwala auch eine Leding Schnittstelle zum Celsius Network. Und das Celsius Network ist eines der größten Crypto-Lending Netzwerke weltweit, kann in Deutschland aber nur über den Umweg mit Bitwala genutzt werden.

Ab Sommer 2020 habe ich dann begonnen, kleinere Beträge auf mein Bitwala Ertragskonto einzuzahlen. Im Dezember hatte ich dann 0,0534862 BTC zusammen. Dafür habe ich bisher (Jan. 2021) 0,00101914 BTC Zinsen erhalten. Das sind, je nach Bitcoin Kurs etwa 31 €. Da es mehrere Einzahlungen waren, erspare ich mir hier die genau Berechnung der Rendite. Die von Bitwala angegebenen 4,7 % dürften stimmen.

Bitwala Ertragskonto nach 6 Monaten mit 4,7 % Zinsen
Mein Bitwala Ertragskonto nach 6 Monaten

Ein viel größerer Renditetreiber als der Zins war die Wertsteigerung des Bitcoins. Lag der Preis von einem Bitcoin im Sommer noch bei ungefähr 8000 € sind es jetzt, 6 Monate später, ungefähr 28.000 €. Diesen Bull Run konnte ich mitnehmen und gleichzeitig noch Zinsen auf mein Investment einstreichen.

Hätte ich alle Bitcoins direkt im Sommer gekauft, würde sich meine Rendite durch Wertsteigerung auf 250 % belaufen. Habe ich aber nicht. Pi mal Daumen habe ich ungefähr 680 € für die 0,0534862 BTC ausgegeben. Das ergibt eine Rendite von ca. 150 %, was immer noch verdammt gut ist.

Es kann aber auch in die andere Richtung laufen. Bei einem Altcoin (bei einem anderen Anbieter) musste ich auch Verluste mitnehmen. Ob sich daher Stablecoins oder Bitcoins und Altcoins besser zum Crypto-Lending eignen, habe ich für mich noch nicht beantwortet.

Hat sich mein Crypto-Lending Investment gelohnt?

Ja, 150 % Gewinn aus der Bitcoin Wertsteigerung und 4,7 % Rendite von Bitwala haben das Wachstum ordentlich angeschoben. Das wird nicht immer so bleiben, aber bis jetzt bin ich mehr als zufrieden. Trotzdem stellt sich die Fragen ob 4,7 % Rendite beim Crypto-Lending schon das Ende der Fahnenstange sind. Andere Anbieter fahren hier teilweise 6 bis 8 % auf. Bei Stablecoins sogar bis zu 12 %. Und deswegen habe ich bereits bei zwei weiteren Crypto-Lending Anbietern investiert. Welche das sind und wie mein Investment dort läuft, könnt ihr bald auf cryptolender.de lesen.

Ist Bitwala für den Einstieg in das Crypto-Lending geeignet?

Ich denke gerade für Einsteiger stellt Bitwala die beste Komplettlösungen an die Rampe. Die Verknüpfung von Bankkonto und einer echten BTC und ETH Wallet ist ideal für den Einstieg und technisch eine runde Sache. Auch das Ertragskonto überzeugt mit der einzigen in Deutschland zugelassenen Schnittstelle in das Celsius Network.

150 % Rendite gegen 4,7 % – lohnt sich Crypto-Lending überhaupt?

Bei den derzeitigen Wertsteigerungen von Kryptowährungen spielen Zinsen scheinbar eine Nebenrolle. Ob dieser Trend anhält, stagniert oder sich umgekehrt, ist aber nicht vorhersehbar. Die Rendite von Bitwala dagegen steht fest, mir ihr lässt sich rechnen. Und für eine durchschnittliche Assetklasse sind 4,7 % Rendite schon mal in Ordnung.

Hinweis: Keine Anlageberatung. Photo by Markus Spiske on Unsplash

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.